Strengere Anforderungen der Canada Revenue Agency

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Strengere Anforderungen der Canada Revenue Agency

30 January 2015

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Strengere Anforderungen der Canada Revenue Agency

In den vergangenen Jahren hat die kanadische Steuerbehörde, genannt: Revenue Canada oder „CRA“ Steueruntererklärungen akzeptiert, die wir in Vollmacht für unsere Mandanten unterschrieben haben. Unsere Mandanten empfanden dies als Service, zumal sie oftmals gar nicht in der Lage waren, Rückfragen der CRA zu ihrer Immobilien- oder Erbangelegenheit in Englisch zu beantworten. Damit ist es nun vorbei.

In den letzten Monaten hat CRA darauf bestanden, dass jede dort eingereichte Steuererklärung von dem nicht in Kanada ansässigen Steuerzahler höchst persönlich unterschrieben wird und sogar Identitätsnachweise in beglaubigter Form von diesem verlangt. Auch ist CRA dazu übergegangen, persönliche Korrespondenz an nicht in Kanada ansässige Steuerzahler zu richten, in der sie aufgefordert werden, die Behörde wegen ihrer Steuererklärungen direkt zu kontaktieren. Nachdem es sich in den Anschreiben um „0-800“ Nummern handelt, ist dies praktisch unmöglich. Allein wegen der sprachlichen Barriere, tun sich unsere Mandanten schwer, die CRA „einfach anzurufen“.

Die Angaben auf den kanadischen Steuerformularen sind oftmals durch ankreuzen eines Kästchens zu machen. Kreuzen Sie jedoch das falsche Kästchen an, führt dies zu Rückfragen, Verzögerungen bei der Bearbeitung und im Extremfall sogar zum Versäumen einer Frist.

Was tun? Zunächst ist es wichtig, fachkundigen Rat bei der Erstellung und Einreichung der kanadischen Steuererklärungen einzuholen. Auch können Sie dem für Sie tätigen Anwalt oder Steuerberater eine Vollmacht erteilen, in Ihrem Auftrag Auskünfte einzuholen. Auf jeden Fall ist es wichtig, alle Angaben durch Belege und andere Dokumentation nachweisen zu können. Die Steuerformulare sollten Sie mit Ihrem Berater persönlich durchsprechen, damit Sie die kanadische Steuererklärung guten Gewissens unterschreiben können.